Migration, Flucht und Psychiatrie

Herausforderungen einer transkulturellen Psychiatrie

Kursummer: 419-17
Termin: 07-12-2017 bis 07-12-2017
Zeit: 9:00 bis 16:30 Uhr
Kursgebühr: 94 €

Zur Kursbuchung

Viele Menschen mussten aufgrund von Krieg, Verfolgung oder Armut ihre Heimat verlassen. Die Erlebnisse in ihrem Land und die Gefahren auf der Flucht hinterlassen Spuren bei den Flüchtlingen. Angekommen in einem fremden Land, einer fremden Kultur, machen sich Unsicherheit und Angst vor der Zukunft breit. Ihre Zukunft ist oft ungewiss. Doch was bedeutet das für ihr psychisches Wohlergehen? Und vor welchen Herausforderungen steht die Psychiatrie?

José Koussemou stammt aus dem kleinen afrikanischen Land Benin. Er kennt die Unterschiede der Kulturen und er ist Psychiater. Er weiß daher, wie wichtig es ist, die kulturellen Hintergründe der Patienten zu kennen. 

Das bekommen Sie

  • Kulturelle Unterschiede und ihre Bedeutung für die psychiatrische Arbeit
  • Traditionelle Heilkonzepte am Beispiel der afrikanischen Bevölkerung
  • Probleme beim Einsatz von Dolmetschern
  • Grundlagen einer transkulturellen Psychiatrie

Das erleben Sie

In diesem Seminar erhalten Sie viele Erfahrungen und Informationen zu geflüchteten Menschen. In Diskussionen dürfen Sie Ihre eigenen Erfahrungen miteinander austauschen.

Unser Referent

Dr. Jose Marie Koussemou, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Oberarzt am Klinikum Heidenheim, Lehrbeauftragter für transkulturelle Psychiatrie am Institute of Ethnology der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Anmeldung bis 10. November 2017

BLÄK-Punkte werden beantragt.
Für die Teilnahme erhalten Sie 8 Fortbildungspunkte für die